Dienstag, 14. Juni 2011

14-06-2011 Di

Der zug startet um 8:06 in Lübeck mit dem zwischenziel Kopenhagen. Verwunderlich ist, dass er fast bis zum letzten platz besetzt ist, was den komfort ein wenig mindert. Zwar habe ich meine taschen bei mir und nicht (wie im flugzeug) irgendwo im gepäckraum; doch zum kramen stehen sie besser auf dem nebensitz als im fußraum.
Ein wagen wird vorbeigeschoben, der nicht Bertie Botts bohnen verkauft, sondern kaffee, der für 2€ besser schmecken sollte. Es gäbe ja auch welchen von Starbuck's, heißt es, aber der sei noch viel teurer. Ich will nun nicht abschätzend "Deutsche Bahn!" sagen, denn später im schwedischen zug ist es ja auch nicht anders, nur alles noch teurer, was man so lange nicht merkt, wie man noch in einem deutschen zug fährt. Gelegentliche auslandsaufenthalte tragen doch sehr zur relativierung von preiseinschätzngen bei, was aber nur ein schwacher trost ist.
Ärgerlich ist, dass es auf der fähre nach Rödby nicht mehr die krabbenbrötchen gibt, die ich früher (sehr viel früher) bei ausflügen nach Dänemark gern gekauft habe. Da hätte man doch gleich auch im zug sitzen bleiben können, was aber nicht erlaubt ist.
Ein blick auf die vorbei huschende landschaft in Dänemark durch ein reichlich verschmutztes fenster ist nachher auch nicht so recht ergiebig:
Nach kurzem aufenthalt in Kopenhagen, der nicht ausreicht, kurz dem Tivoli einen besuch abzustatten, geht es auf einem anderen bahnsteig als dem vorgesehenen weiter nach Stockholm, was den größeren teil der reise darstellt. Viele haben häufig so gar keine vorstellung davon, wie weit nördlich die schwedische hauptstadt liegt, was mich auch dazu bewogen hat, auf das auto zu verzichten, weil ich es nach mehreren früheren besuchen bei Wolf von Witting durchaus einzuschätzen weiß.
Die festerscheiben im schwedischen zug sind geputzt; einen draußen am waldrand herum stehemnden elch erwische ich trotzdem nicht. Der zug ist zu schnell vorbei.
18 uhr dann die ankunft in Stockholm. Wie schon in Montreal und Prag geübt, beschaffen wir uns als erstes mehrtageskarten für die busse und u-bahnen, besser kann man gar nicht sparen. Das hotel ist etwas weiter weg vom bahnhof, dafür bei der con site um die ecke, was sich am wochenende als nützlich erweisen wird.

W-LAN ist kostenlos, was inzwischen selbstverständlich für kostengünstige hotels ist, - für teure nicht, wie wir gerade wieder in Birmingham festgestellt haben. (Der EasterCon fand im Hilton statt, und wifi für lau gab's noch nicht mal im foyer.)

Labels: , , , ,

0 Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Abonnieren Kommentare zum Post [Atom]

<< Startseite